Teil eines Werkes 
3. Theil (1833)
Entstehung
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„Das iſt auch das beſte, was er hat. Er ſchneidet euch mit demſelben Gleichmuthe die Kehle ab. Kennt ihr ihn?“

„Werde ihn doch. Für jetzt iſt ihm ſeine Zeche ab⸗ geſchrieben, bekömmt er aber wieder etwas auf die Kreide, dann hängt er doch.“

Lafitte, ohne irgend einem der Anweſenden beſondere Aufmerkſamkeit zu ſchenken, goß ſich wieder ſein Glas voll und trank ruhig fort, als die Thüre abermals auf⸗ ging und die beyden Cumanchees herein und auf den jungen Häuptling zuſprangen. Kein Kind, das den Armen der Mutter entriſſen, und nach einer langen Ab⸗ weſenheit wieder zurückgegeben wird, kann mit mehr Entzücken in die ausgebreiteten Mutterarme eilen, als die beyden Wilden in die des jungen Cumanchee. Die drey Wilden waren wirkliche Kinder geworden. Sie fielen ſich einander in die Arme, ſie umſchlangen ſich, ſie beſahen, ſie betaſteten ſich, als mißtrauten ſie ihren Augen, ſie ſchienen ihres Entzückens nimmer ein Ende zu finden. Als dieſes ſo eine Weile gewährt hatte, tra⸗ ten die Beyden von ihrem Häuptlinge zurück, kreuzten ihre Arme auf der Bruſt, und ſtanden eine lange Weile in ehrfurchtsvoller Stellung vor ihm, der ſeinerſeits eine hohe gebieteriſche Miene angenommen hatte. Mit Hoheit hörte er ihren Bericht und ihre Schickſale während ſeiner Abweſenheit. Aber bald verwandelte ſich dieſe in heftigere Symptome, die bald Schmerz bald Wuth, wieder