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„Wollt ihr euch auf einen Augenblick zurückziehen?“ fragte der Wirth.
„Pah, wollen ſie ſehen. Wir ſind ja in einem freyen Lande, heißt es.“
In dem trat ein Sergent ein, dem die Indianer in Begleitung zweyer Milizen folgten.
„Sie haben ſich zwar freywillig geſtellt,“ flüſterte der Sergent dem Wirthe zu,„aber ihr müßt gewiſſer⸗ maßen für ſie haften; ohnedem ſind die beyden Cuman⸗ chees gleichfalls hier.“
„Sorgt für nichts,“ verſicherte ihn der Wirth, „wir wollen ſie wie unſere Augäpfel bewachen und be⸗ wahren. Wache wäre überflüſſig; würde nur Argwohn erregen.“ 4
Während dem hatte ſich der alte Miko etwas be⸗ fremdet in der dunkeln, von zwey Talglichtern kümmer⸗ lich erhellten Stube umgeſehen, deren Aermlichkeit ihm aufzufallen ſchien. Ein bitteres Lächeln umkreiste ſeinen Mund, als er die weiß übertünchten Wände, die arm⸗ ſeligen Teppiche und die Eichenholzſeſſel und Tiſche überſah.„Sieht El Sol,“ murmelte er dem jungen Cumanchee zu,„wie die Herzen der Weißen kalt ge⸗ worden ſind. Als die Indianer zuerſt kamen, führten ſie ſie in ein koſtbares Wigwam. Hier—“
Der Cumanchee hatte nicht minder aufmerkſam in der Stube umhergeſehen, als ſein durchoͤringender Blick in die Ecke fiel, wo die drey Ausländer ſaßen. Plötz⸗
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