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„»Undank iſt der Welt Lohn,“ verſetzte Benito, „wenn die Citrone ausgedrückt iſt, wirft man die Schale weg. Sie heißen ſich im Scherz Souveräne, aber ſie haben im Ernſte alle die kalte Herzloſigkeit und vor⸗ nehme Ruhe, als wenn ſie dieſe wirklich wären.“
„ Als ich geſtern um meine Aufwartung machen zu dürfen bat, wurde ich durch die Hinterthüre des Hauſes, den Stall, eingelaſſen. Lafitte,“ ſprach er,„was ihr gethan habt, verdient Anerkennung. Ihr habt einen Theil eurer Verbrechen gut gemacht. Wir wollen das Uebrige vergeſſen; nur müßt ihr das Land räumen, deſ⸗ ſen Sicherheit ihr zu ſehr verletzt habt, um dieſe jemals vergeſſen zu machen. Und zum Danke für alles warf er mir einen elenden Pack Banknoten von dreytauſend Dol⸗ lars zu.“ 4
„Das übrigens immer eine nicht zu verachtende Summe iſt, mit der ihr euch allein ſchon in Mexico recht ſchön etabliren könnt,“ verſetzte der Wirth.„Und das iſt auch das Einzige, was ihr thun könnt. Viel⸗ leicht ſehen wir uns da wieder. Hier gedeihen wir ein⸗ mal nicht. Sie laſſen uns nicht einmal wie die Hefen ſetzen, ſie werfen uns beym Spundloche aus. Wäre ich klüger geweſen, und hätte den Pater Hidalgo mit ſeinen Muſikanten beym Teufel gelaſſen, ſo ſäße ich auch im Trockenen. Alles iſt Narrheit. Es iſt niemand geſcheid in der Welt als dieſe Republikaner. Die allein leben für ſich. Wir Mexicaner, Franzoſen, Spanier,


