Teil eines Werkes 
3. Theil (1833)
Entstehung
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dem ſie nur durch die Trommeln geweckt wurden, die das Zeichen zur Vereinigung der Truppen gaben.

Der Anblick der Miligen, die beyläufig tauſend Mann ſtark, ſich nun in zwey Bataillone aufſtellten, regte in dem Wilden plötzlich all den Haß auf, der ſein ganzes Leben ſo unnennbar unſelig gemacht hatte. Mit ſtarrem Staunen, halb mit Entſetzen, folgte er jeder Bewegung, jedem Schritte der Truppen mit einer Aufmerkſamkeit, in der ein unſäglich bitteres Gefühl ſich ſpiegelte. Die Mannſchaft von Opelouſas, die von den Offizieren ein⸗ getheilt wurde, ſchien ihn weniger zu intereſſiren, vielleicht weil er ſich bewußt war„ daß auch er mit ſeinen Oconees gegen das regelloſe Ungeſtüm des noch ungeorͤneten ſchwankenden Haufens mit Erfolg ſtreiten könnte. Als aber der geſchloſſene Körper des vom Oberſten komman⸗ dirten Bataillons ſeine verſchiedenen Evolutionen auszu⸗ führen begann, da überzog ſich das Geſicht des alten Mannes mit einem grauenhaften Ausdrucke von Jammer, Bitterkeit und Groll. M 7

„Sieht mein Sohn,“ ſprach er mit leſes atternder Stimme im Pawneedialekte, als fürchte er, ſeine Feinde würden das von ihm ausgeſprochene zweydeutige Lob hören,„ſieht mein Sohn, wie die Weißen ſchlau ſind. Die rothen Männer werden nimmer den Tomahawk in ihrem Blute färben; ſie ſind unbändig und ſtolz wie der Büffelſtier, aber wenn ſie das Kriegsgeſchrey erheben, ſo werden ſie zahm, und folgen nicht einem Führer, wie

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