Teil eines Werkes 
3. Theil (1833)
Entstehung
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die rothen Männer, ſondern vielen, die alle unter einem ſind.“ 4

„Und treten ſo wie die Herde den Jäger, die rothen Männer lachend nieder;“ erwiderte El Sol eben ſo leiſe, ohne von den Bewegungen der Truppen, die nun im Sturmſchritte auf ſie zukamen, ein Auge zu verwenden.

„Tokeah,“ ſprach er nach einer langen Pauſe,„hat oft mit ſeiner Seele geſprochen, woher es kommt, daß der weiße Mann ſo trotzig und wieder ſo folgſam iſt. Die rothen Männer ſind bloß trotzig, ihnen wird nie geholfen werden.“

„Warum,“ ſprach er wieder nach einer viertelſtündi⸗ gen Pauſe,„ſind doch die rothen Männer blind gemacht vom großen Geiſte? Warum verhüllt er ſeit vielen Som⸗ mern ſein Antlitz?“

„Im Leben des rothen Volkes iſt der große Geiſt nicht; er iſt ihnen zum Stiefvater in ihrem eigenen Lande geworden; ſie müſſen fluchen dem Leben, das er ihnen gegeben hat.“

„Mein Vater ſpricht Worte der Finſterniß,“ verwies ihm El Sol,„das Antlitz des großen Geiſtes wird ſich umwölken.“.

„Es hat ſich ſchon umwölkt. Er mag den Donner aus ſeiner Wolke ſchleudern; Tokeah wird ihn ſegnen.“

Der junge Häuptling trat entſetzt zurück.

„Ja der große Geiſt,“ ſprach der mit ſich zerfallene Alte,„iſt wie ein ſchönes Weib, er liebt die glatte