Teil eines Werkes 
3. Theil (1833)
Entstehung
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und die Wechſelwirkung dieſes erhebenden Gefühles war allmählig in einer Art von Herrſchaft bemerkbar ge⸗ worden, der ſich willig zu unterziehen ihre Umgebungen einen beſondern Reiz zu finden ſchienen; eine Erſcheinung, die vielleicht eben ſo ſehr durch die bezaubernde Anmuth des Mädchens, als die ſelbſt von dem ſtolzeſten India⸗ ner der weißen Race gewiſſermaßen nothgedrungen zu⸗ geſtandenen Ueberlegenheit zu erklären geweſen ſeyn dürfte. Selbſt der Miko hatte ſich in den letztern Tagen einer ſcheuen Ehrerbietigkeit nicht erwehren können. El Sol ſchien ſie als ein Weſen höherer Art zu betrachten, und nahte ſich ihr mit einer Schüchternheit, einer Zartheit, die vielleicht den gebildetſten Damenritter beſchämt haben würde. Auf dem ganzen Wege hatte er ſo zu ſagen mit freudiger Furcht ihre leiſeſten Wünſche erfüllt, mit der zarteſten Sorgfalt jeden Schritt ihres Pferdes be⸗ wacht, jeden Wink ihrer Augen abg heſehen, und beynahe nur in ihrem Dienſte gelebt. So wie dieſe Anerkennung ihres ſittlichen Werthes auf ihren Geiſt, ſo hatte die Zerſtreuung auf der langen ſe, die abwechſelnd pracht⸗ vollen Naturſcenen und die Maesgde der grenzenloſen Wieſen der Attacapas und Opelouſas, auf ihren Körper gewirkt, und ihr eine Lebhaftigkeit, eine Friſche verliehen, die ihrer herrlichen Luftgeſtalt ungemein wohl ſtanden.

Man konnte kaum etwas Rührenderes ſehen, als die⸗ ſes anmuthsvolle geſen, wie ſie dem erſtarrten Wilden ſüß ſchmeichelte n ihn durch die zarteſten unſchuldigſten