Teil eines Werkes 
3. Theil (1833)
Entstehung
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Vergeßt nicht, daß wir wieder hinab müſſen, und daß das Frühſtück unſer wartet. Komm du herrliche Roſe der Wildniß! und ihren Arm in den ſeinigen legend, folgte er dem Squire, der mit der Oberſtin den Zug führte.

Es iſt mir noch immer wie ein Traum, ſprach diefer, der nun Platz genommen hatte. Hätte mir eher den Tod eingebildet, als gedacht, dich wieder zu ſehen. Erſt als du fort warſt, da empfanden wir, wie lieb du uns allen geweſen biſt. Ja, ja Roſa. Wir haben noch nach Jahren von dir geſprochen. Und als ich heute nun ſo mit dem grimmigen Tokeah rede, ſieh ſo kommt ſie heraus aus ihrer Wolldecke, und auf mich zu, und faßt mich ſo zutraulich bey der Hand und macht mich zum Vater, ohne daß ich ein Wort davon weiß.

Und dieſe Vaterſchaft ſchien auch nicht übel zu ge⸗ fallen? fiel ihm der Oberſt in ſeiner etwas trockenen Art ein,denn ihr vergaßt darüber den Häuptling über ſein Verhältniß mit dem Britten auszuforſchen.

Mit dem Britten? fragte die aufmerkſam gewor⸗ dene Roſa.

Ja, liebe Roſa, verſetzte der Squire.Kennſt du ihn?

Gewiß; und iſt mein Bruder hier geweſen?

Ja, lachte der Squire.Du haſt zu viele Brüder und Väter; das iſt ein arger Zeiſig, ſo jung er iſt. Ein Spion, der noch zur rechten Zeit Reißaus