Teil eines Werkes 
2. Theil (1833)
Entstehung
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ab, wer ihn immer nur ſieht; und er ſo mir nicht's, dir nichts, ganz gemein und doch ſo hoch;— ja wer ſich für den nicht mit tauſend Freuden todt ſchießen käßt, der muß ja gar kein Deutſcher ſeyn.“

Die guten Deutſchen wurden in ihren Herzensergießun⸗ gen über die Herrlichkeiten ihres, und das Elend unſers heilloſen Landes, dem es ſo ganz an aller Hoheit erman⸗ gelt, durch einen in die Stube tretenden Milizſergent unterbrochen, deſſen Uniform und flittergoldene Epauletten den Herrn Prenzlau mit ſeinen drey Landsmännern plötz⸗ lich von ihren Seſſeln aufprallen und zugleich mit den Händen nach ihren Kappen und Mützen fahren machte. Des Herrn Prenzlau ſchärferes Auge hatte jedoch die flittergoldenen Epauletten am erſten bemerkt, und, ſich ſetzend, ermahnte er ein gleiches zu thun.„Setzen Sie ſich, meine Herrn, ſprach er, und behalten Sie doch auf. Wir ſind ja in einem freyen Lande, und das iſt ja nur ein Sergent, der Ihnen nichts zu befehlen hat.“

Des Herrn Prenzlau treugemeinte Vorſtellung hatte die etwas erſchrockenen guten Deutſchen wieder beruhigt; der ſcharfe und muſternde Blick des Sergenten ſchien ihnen jedoch alle Luſt zu fernern politiſchen Debatten benommen zu haben, und ſie tranken nun ſtille und ru⸗ hig ihre Gläſer aus, worauf ſie ſich, unter oftmals wie⸗ derholten Wünſchen„einer geruhſamen Nacht,“ trennten.

Mit dem Sergenten, der die Mexicaner und Fran⸗ zoſen nach der Reihe angeſehen und abgezählt hatte, ver⸗