Teil eines Werkes 
2. Theil (1833)
Entstehung
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Der Verbundene war ſchweigend geſeſſen.

Die ſpaniſchen und franzöſiſchen Exklamationen hat⸗ ten die Aufmerkſamkeit von vier etwas verdächtigen In⸗ dividuen auf ſich gezogen, die zunächſt der Thüre ſa⸗ ßen, und bey einer Bouteille Claret ſich gleichfalls ihres Daſeyns freuten.

„Wiſſen Sie nicht Herr Merks, wer dieſe Herren ſind?“ fragte ein etwas aufgedunſener Mann im be⸗ ſcheidenen grauen Rocke, mit großen blauen Augen, in denen ſich etwas vom Krämergeiſte ſpiegelte, ſeinen Nach⸗ barn, auf deſſen hohlen Wangen Irrfahrten und trübe jammervolle Schickſale in Menge zu leſen waren, und der allenfalls ein Hauſirer ſeyn mochte.

„Kann nicht dienen, Herr Gieb,“ verſetzte der höf⸗ liche Deutſche zu ſeinem nicht minder höflichen Lands⸗ manne.

„Haben Sie aber bemerkt, meine Herren„“ fing ein

Ddrritter an, deſſen rothe Geſichtsfarbe und volle Backen einen Bäcker bezeichneten,„wie der Amerikaner den Herrn angeſehen hat, der ihm ſein Glas anbot? ſind doch recht ſtolz, die Amerikaner.“

„Ja! ja, die ſind noch viel ſtolzer als die Englän⸗ der, Herr Prenzlau,“ verſetzte ein Vierter.

„Die brüſten ſich gar gewaltig mit ihrer Freyheit. Je nun, ſie ſind die Herren im Lande!“

„Ja, ja, Herr Kok,“ meinte der jammervolle Herr Merks,„Hochmuth kommt vor'm Fall.“

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