— 25—
„Vergebung, Capitän!“ das ſind keine Oconees; das ſind Cumanchees, die haben den Teufel im Leib. Ich kenne ſie aus meinen mexikaniſchen Feldzügen.“
Die kleine Schar hatte die Bucht nun erreicht, wo die Canoes auf Wattapſeilen hingen. Mit einem Schwunge wandten ſich die Indianer auf ihren Pferden, und dann ſprangen ſie beynahe zugleich von dem Rücken ihrer Thiere auf das Ufer, zogen dieſe nach, und ſchwan⸗ gen ſich wieder auf, mit einer Schnelligkeit und Ge⸗ wandtheit, die beynahe im Zweifel ließ, ob die Fabel der Centauren nicht verwirklicht war.
Der vorderſte war bis auf einige Schritte an die Oconees herangekommen, die, ihren Miko an der Spitze, vor dem Councilhauſe warteten, als der Kreis ſich öff⸗ nete, und dieſer hervortrat, die flache Hand weit aus⸗ ſtreckend.
„Der große Häuptling der mächtigen Cumanchees und der Pawnees des Toyaskſtammes“ ſprach er feyer⸗ lich,„iſt willkommen!““
Der junge Indianer, an den die Worte gerichtet waren, hielt und hörte die Begrüßung mit Aufmerkſam⸗ keit an, indem er zugleich ehrerbietig ſein Haupt neigte. Als der alte Mann geſprochen hatte„ ſprang er von ſei⸗ nem Roſſe und ſchritt, ſeine flache Rechte ausgeſtreckt, auf den alten Mann zu. Als er dieſem ganz nahe ge⸗ kommen, verbeugte er ſich noch ein Mal, ergriff ſeine Hand und legte ſie auf ſein Haupt.


