Teil eines Werkes 
2. Theil (1833)
Entstehung
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Ruderer, und dieſer erhob ſich mit mehreren Bouteillen in ſeinen Händen, um den beyden Befehlshabern zur Hütte des Häuptlings zu folgen.

Sie laſſen ſich nichts merken, Lieutenant, ſprach ſein Chef;ſo ungezwungen als möglich, ſelbſt ſpöt⸗ tiſch. Müſſen doch herausfinden, was der alte Kauz eigentlich im Sinne hat.

Beyde waren in die Stube getreten, wo ſie an der Tafel Platz nahmen. Dieſe war mit einem dampfenden Haunch vom wilden Büffel beſetzt, den deliciöſeſten Roast⸗ beef, das auch der Gaumen eines Königs nicht ver⸗ ſchmähen dürfte. Die Indianerin hatte es mit Sorg⸗ falt unter dem Naſen gedämpft.

Ihr werdet mir doch nicht verſagen anzuſtoßen? ſprach der Seeräuber, drey Gläſer füllend, von denen er eines dem Häuptling anbot.

Tokeah iſt nicht durſtig erwiederte dieſer.

89, Wohl denn, Rum', verſetzte jener;Lieutenant laſ⸗ ſen Sie eine Bouteille bringen.

Tokeah iſt nicht durſtig; ſprach der Häuptling lauter.

Wie es gefällig iſt, murmelte dieſer.Iſt es nicht ſonderbar fuhr er, zu ſeinem Lieutenant gewendet, fort, daß der ganze Saft und die Kraft des Thieres gleich⸗ ſam in dieſem bukeligten Auswuchſe concentrirt iſt? Wenn die Indianer auf ihren jenſeitigen Wieſen dieſe Rinder finden, dann möchte man wahrlich zum Wilden wer⸗