Teil eines Werkes 
2. Theil (1833)
Entstehung
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Monſieur Cloraud hätte vieles nicht gethan, ver⸗ ſetzte der Seeräuber ſpöttiſch;wir konnten die Fünf doch nicht einpöckeln. Was nun mit ihnen zu thun, da wir unſre Rechnung abgeſchloſſen? Aber dieſer Laffe da hat eine Konfuſion gemacht.

Um Vergebung, Capitän, hat ſich ſonſt etwas er⸗ eignet?

Nichts beſonderes, als daß der Alte unſerer Ali⸗ lianz müde iſt. 3

Pah, wir brauchen ihn nicht mehr, und mögen wohl den Unſrigen eine fröhliche Stunde gönnen.

Der Blick des Capitains fiel mit einem unnennbaren Ausdruck von Spott und Verachtung auf den Mann. Deshalb alſo, meint Monſteur Cloraud, laſſe ich die Leute kommen dieſe Stunde wäre wahrlich theuer erkauft, Herr Lieutenant ich haſſe dumme, tolle Streiche. Das Weitere werden Sie erfahren. Die Verbeugung des Lieutenants verrieth, daß der zügelloſe Seeräuber ſelbſt mit ſeinem erſten Offiziere nichts weniger als auf ver⸗ trautem Fuße ſtehe, und ſeiner Capitänswürde gehörige Achtung zu verſchaffen gewußt habe. Sein Offizier wandte ſich nun zu den Ruderern, die noch im Boote ſaßen, und ertheilte ihnen die ihm zugekommenen Ordres. In wenigen Sekunden ſchoß das Boot den Fluß hinab.

Nun wollen wir zum Eſſen. Laſſen Sie Wein bringen, Lieutenant..

Der Lieutenant winkte einem der zurückgebliebenen