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Die Umgebung von Natchez iſt reich an Abwechſe⸗ lungen. Nun grandios, ja ſublim durch ein Bruch⸗ ſtück des hehren Urwaldes oder den zeitweilig hervor⸗ tretenden Waſſerſpiegel des majeſtätiſchen Vaters der Ströme, in der nächſten Wendung wieder idylliſch durch eine deliziöſe Villa, die in Chinabäumen und Magnolien und Orangen, und Citronenbäumen Ver⸗ ſteckens zu ſpielen ſcheint, wird ſie plötzlich proſaiſch, ja gemein durch eine Cottonpflanzung, deren meilen⸗ weite Baumwollenſtauden mit den häßlichen Einfrie⸗ digungen wie ſpaniſche Reiter in die Augen ſtarren. — Sie flogen abwechſelnd durch Gaſſen von Cotton⸗ feldern, wieder weilten ſie im Schatten eines Frag⸗ mentes der Urwälder, bewunderten hier die ſeltene Färbung einer Blüthe, eines Blattes, dort die hun⸗ dertvierzig Fuß hohe Krone eines Cottonbaumes; dann tranken ihre Blicke aus dem goldglänzenden Spiegel des Miſſiſtppi, wieder weilte ihre Phantaſte bei den Bildern der edlen Natchez, deren einſtmalige Sitze am Catharinefluſſe ſie durchfuhren. Vor einer Villa hiel⸗ ten ſie, weil ſie Aehnlichkeit mit der ihrer Freundin Gabriele, vor einer andern, weil ſie ihn an ſeinen Landſitz in Texas, den er von einem edlen Spanier an
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