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fertigen. Geben Sie aber Acht, mein tapferer Gene⸗ ral! die Pferde Ihres Onkels ſcheinen mir auch zur Schwärmerei geneigt, ein bischen wild.“
Das waren ſie nun in der That, aber es verſprach auch, den Reiz der Fahrt zu erhöhen. Eine ſolche Fahrt aber iſt überhaupt ſchon geeignet, Liebende in günſtige Beziehungen zu bringen. Bereits das Er⸗ faſſen der Zügel gibt dem Manne einen gewiſſen Halt, der, ſo ſchwankend er iſt, ihn ſchon zum Bewußtſeyn deſſen bringt, was er als Gentleman ſeiner Dame ſchuldig iſt, während ſie ſich wieder, im Gefühl des Schutzbedürfniſſes, näher an ihn anſchmiegt.— Der ſechsundzwanzigjährige General beſaß aber auch den ſeltenen Takt, ihr ſeinen Schutz auf die möglichſt zarte Weiſe angedeihen zu laſſen. Er wußte nicht bloß, wie jeder Gentleman, gut— er verſtand es auch, mit Gefühl— wenn wir ſo ſagen dürfen— zu fahren, mit jener gewiſſen hinreißenden Caprice, die, gleich⸗ ſam den Impulſen eines empfänglichen Gemüthes nachgebend, da raſch den Zügel ſchießen läßt, wo all⸗ tägliche Gegenſtände das Auge beleidigen, wieder läſſig weilt, wo intereſſante Punkte vortreten.
Das Cajütenbuch. II. 24


