— 0 15 8—
gende Augen. Er ſtolzirt in einer Nanking⸗Jacke à la Creole— und geſtreiften Pantalons einher, im Jabot eine daumengroße Vorſtecknadel.
Wie er die Schwelle betritt, beſpielt er wohlge⸗ fällig beſagte Waden mit ſeinem Rohrſtöckchen, reißt den Mund von einem Ohr zum andern auf, und platzt heraus:„Mister Vitell ſich die Freiheit nehmen, Mistreß Dinah und Mister Vitell der Lady Taby zu präſentiren.“
Und darauf bricht er in ein ſchallendes Freuden⸗ oder vielmehr Roßgewieher aus.„Mister Vitell ſehr willkommen ſeyn;“ lispelte ihm Taby ſüß ent⸗ gegen, ſich abermals erhebend und knixrend.
Wie ſich liebe Picanini*) befinden, Maum?“ wen⸗ det ſie ſich an Dinah.
„Sehr wohl, Maum. Danke, Maum,“ verſetzt Mistreß Dinah, die all die Weile wie eine Truthenne gerundet, geknirt und ſich gedreht.„Picanini ſich ſehr wohl befinden, nur heute Vormittags nicht artig geweſen ſeyn!“
„Was, kleine Gentleman nicht artig geweſen ſeyn!
*) Picanini, kleine Negerkinder.


