Teil eines Werkes 
11. Theil, Lebensbilder aus der westlichen Hemisphäre : in fünf Theilen : 3. Theil : Pflanzerleben : 1. Theil (1846)
Entstehung
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wahr ich lebe, zwei dieſer Wechſelbälge haben Lorgnons, oder richtiger zu melden, Gläſer aus Penny⸗Uhren, die eben ſo gute Dienſte thun. Sie haben die neue Fashion an Vergennes und Merveille geſehen, und wollen gleichfalls every bit gentlemen*) ſeyn. So eben tritt Fabius mit Lilly ein. Der Burſche hat Pantalons von geſtreiftem Calico, gelben Nanking⸗ frack, und wäre gar nicht übel zu ſchauen, wenn er ſtatt der Entenfüße, mit denen ihm die liebe Natur einen Poſſen geſpielt ein menſchliches Geſtelle hätte. So wie es iſt, watſchelt er ganz einher, wie dieſe tergiverſtrenden Thierchen auch, fühlt aber ganz ſeine, und des Tages Wichtigkeit. Flankirend tritt er ein, Lilly, wie es ſich von ſelbſt verſteht, am Arme, er ganz charmirt, Lady Taby ſo wohl zu ſehen, und ihr ſeine Aufwartung machen zu können, wogegen Taby ſich erhebt, ihren Knir darbringt, und ihrerſeits nicht wenig erfreut iſt, einen Gentleman of so berry good manners**) zu ſehen.

Wunderliche Geſchöpfe dieſe Schwarzen! Jeder Zug,

*) every bit gentlemen, ein vollkommener Gentleman. **) Gentleman of so berry good mamers. Negeraus⸗ ſprache, ein Gentleman von ſo guten Sitten.