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Taby empfängt ihre Gäſte, von denen bereits ein Dutzend beiſammen ſeyn müſſen, nach dem Biſam⸗ geruche zu ſchließen, der aus dem Wöchnerinnenzim⸗ mer herausduftet, auf dem Sopha ſitzend, mit einem neuen Calicokleide angethan, das ihr Mistreß Howard heute präſentirt, und wozu ich ein Paar Strümpfe, Schuhe, ſeidenes Halstuch und zwei Dollars gelegt; in der einen Hand hält ſie den Rittikl, in der andern einen Fächer von Wälſchhuhnfedern.
Unter den Anweſenden ſind mehrere farbigte Gent⸗ lemen*) von benachbarten Pflanzungen, wohl ge⸗ merkt! die nächſte iſt wenigſtens zehn Meilen— Alle in full dress,**) wie wir ſagen. Die Ladies, wehe der Zunge, die ein anderes Wort über die Lippen brächte, in Calico⸗, auch Seidenkleidern, mit Florett⸗ Shawls auf den behandſchuhten Armen, buntſeidenen Tüchern auf den Wollköpfen, ihre Beaus in blauen, gelben, grünen und weißen Fracken und Jacken, roth, blau und grüngeſtreiften Pantalons, Schuhen und Strümpfen, auch Uhrbändern und Ketten, und ſo
*) Farbigte Gentlemen, coloured Gentlemen nennen ſich Neger und ihre Abkömmlinge. **) full dress, im vollen Anzuge— Staate.


