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weil die tyranniſche Zucht, die im Vaterhauſe herrſchte, ihm dort den Aufenthalt verleidete.
Das einzige Ereigniß, das der Gymnaſiaſt in der kleinen mähriſchen Kreisſtadt an der Thaja er⸗ lebt haben muß, iſt ein Bild der Napoleoniſchen Zeit. Am 17. November 1805 rückten die Chaſſeurs dort ein, die Garde du corps folgte und lagerte ſich auf dem obern Platze. Nachmittags um vier Uhr langte Na⸗ poleon an, enthuſiaſtiſch begrüßt von den Seinigen. Sicherlich trieb ſich damals das Studentlein unter den Kriegsleuten umher, ſicherlich fühlte es ſich da von den Schauern einer geſchichtlichen Epoche zuerſt erfaßt.
Als der Knabe alle Klaſſen des Znaymer Gymna⸗ ſiums abſolvirt hatte, kam er ins Elternhaus zurück, trat vor die Mutter und fragte:„Mutter, was ſoll ich nun werden?“ Die Mutter erwiderte in großer
Bewegung:„Müßt ich glauben, daß Du jetzt noch
zweifelſt, was aus Dir werden ſoll, ſo würde mich jeder Kreuzer reuen, den wir an Dich wandten, und jede Entbehrung, welche wir uns auferlegten, Deine Studien möglich zu machen.“ Das war Antwort ge⸗ nug. Die Pfarrei Poppitz und die nahegelegene Propſtei Pöltenberg gehörten dem Orden der Kreuzherren, der, urſprünglich(1217), gleich dem der Templer und


