lands und ihre untern Anhaͤnger ſchilderte, war ich nicht Willens Gemaͤlde zu entwerfen, ſon⸗ dern ein allgemeines Bild der Sitten, von denen ich in meiner Jugend einige Ueberbleib⸗
ſel ſah.
Ich wollte die Charaktere nicht durch gro⸗ teske Verunſtaltungen des Dialekts, der Sit⸗ ten, Gebraͤuche und Gewohnheiten der Schotten ſchildern, ſondern ein Seitenſtuͤck zu Miß Ed⸗ geworths Irrlaͤndiſchen Schilderungen, die wir ihrem anmuthigen Pinſel verdanken, auſſtel⸗ len; obgleich„die luſtigen Novellen“ zugleich erſchienen, und beide Werke, welche ganz von einander verſchieden ſind, Stoff zu dramatiſchen Gegenſtaͤnden gegeben haben, ſo hat doch das Publikum für Erſteres entſchieden.
Ich bin weit entfernt, mit der Art, wie
ich meinen Plan befolgt habe, zufrieden zu ſeyn; ich fuͤhlte die Mittelmaͤßigkeit meiner Arbeit ſo ſehr, daß ich ſie wie eine unvoll⸗ kommne bey Seite warf, ſie blieb lange unter meinen Papieren, und ich fand ſie durch einen Zufall. Unterdeſſen erſchienen zwey Werke aus der Feder zweyer beruͤhmten Frauen uͤber die⸗ ſen Gegenſtand. Lady Hamilton nennen, heißt ihr Lob ausſprechen; allein ihre Glen⸗ IV. M


