Teil eines Werkes 
4. Theil (1822)
Entstehung
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gebigkeit aufſetzen, als haͤtte ſein Neffe die Toch⸗

ter eines Herzogs oder Pairs geheirathet. Der

Brief, den er an den Baron ſchrieb, konnte als ein Muſter der Beredſamkeit gelten, und Miß Rahela ſpielte in dem zartſinnigſten Gluͤckwuͤn⸗ ſchungsbriefe, geſchickter Weiſe darauf an, wie ihre Diamanten in Donalds Hände gekom⸗ men waren, und bat Miß Roſa einen kieinen Schmuck, von geringem Werth anzunehmen; der aber in der Wirklichkeit einer Prinzefſinn rdig war.

Auch Job Houngton, der ſich's nicht ausre⸗ den ließ, daß ſein Sohn an der Seite ſeines jungen Herrn gefallen ſey, ward reichlich von Sir Eberhards Freygebigkeit bedacht.

Es dauerte uͤber einen Monath ehe Wa⸗ verley, trotz aller Betriebſamkeit ſeine Begna⸗ digung erlangen und nach Duchram abreiſen konnte, um die wichtige Sache zu beſchließen, die ihn Tag und Nacht beſchaftigte.

Endlich war er ſo gluͤcklich, ſeine geliebte Roſa wieder zu ſehen. Das Vermaͤhlungsfeſt ward in acht Tagen feſtgeſetzt. Der Baxon, für den Trauungen, Taufen und Begraͤbniſſe die hoͤchſten Familienfeyerlichkeiten waren, aͤr⸗ gerte ſich, als er nach Berechnung aller Gaͤſte, deren kaum dreyßig mit den Mitgliedern der

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