Teil eines Werkes 
4. Theil (1822)
Entstehung
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Feinden, wenn Ihr wollt, daß Euch der Vater im Himmel vergeben ſoll!

Nu ja ich vergebe den feigen Schurken! Ach! haͤtt' ich nur mein Schwerd!

Der Karren nahte ſich; Fergus kuͤßte ſeinen Freund auf's Zaͤrtlichſte und ſtieg leicht hinauf⸗ eben ſo geſchwind ſet te Evan ſich neben ihn. Der Geiſtliche ſtieg in den Wagen eines Edelmanns, bey dem Flora jetzt wohnte. Fergus reichte Wa⸗ verley'n die Hand; die Reihe ſchloß ſich und das Gefolge ſetzte ſich in Marſch. An dem Thore der Cittadelle wurde angehalten, weil der Com⸗ mandant und der Sheriff eine Cerimonie abzu⸗ thun hatten: die Militaͤrgewalt mußte nemlich die Verurtheilten der buͤrgerlichen Gewalt uͤber⸗ geben.Es lebe der Koͤnig Georg! rief der oberſte Sheriff. Fergus erhob ſich, legte die Hand auf's Herz und ſchrie mit ſtarker Stimme:Es lebe der Koͤnig Jacob! unſer rechtmaͤßiger Monarch! Dieſes waren die letzten Worte die Eduard ſeinem Freunde ſpre⸗ chen hoͤrte. Der Zug ſetzte ſich wieder in Marſch, und verſchwand ſogleich. Eduard blieb allein im Hofe, und ſchien verſteinert. Eine Magd des Commandanten hieß ihn voll Milei⸗ den, ſich zu ihren Herren begeben und niederſetzen. Sie wiederholte mehreremal ihre Einladung,