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die Guͤte haben, ihr dieſen Brief von mir zu⸗ zuſtellen.“ Ein Officier kam, um den oberſten Sheriff anzukuͤndigen, der die Verurtheilten an dem Thore der Cittadelle erwartete. „Ich folge Euch!“ ſprach Fergus, den Arm ſeines Freundes ergreifend. Er ging, mit feſtem Schritte, von dem Beicht⸗
vater und Maccombich begleitet. Der Hof war
mit einer Escadron Dragoner, und einem Ba⸗ taillon Infanterie beſetzt. In der Mitte ſtand der fatale, ſchwarz gemalte Karren, mit zwey Schimmeln beſpannt. Ruͤckwaͤrts ſaß der Scharfrichter mit dem Beil auf der Schulter. Vor den Gothiſchen Bogen der Zugbruͤcke, be⸗ fand ſich der oberſte Sheriff und ſein Gefolge, weil ihm das Herkommen nicht erlaubte weiter zu gehen, ohne die Rechte der Militairgewalt zu beeintraͤchtigen.
„Iſt Alles in Ordnung?“ fragte Fergus
mit veraͤchtlichem Laͤcheln.
„Das ſind die ſchoͤnen Kerls!“ rief Mac⸗ combich lebhaft,„die ſo gut auf der Halde ga⸗ loppirten; wie drohend und fuͤrchterlich ſie aus⸗ ſehn! ich haͤtte Luſt deren ein Dutzend zu er⸗ wuͤrgen!“ Der Geiſtliche verwies ihn zu friedli⸗ chern Geſinnungen. Er ſprach:„Vergebet Euern


