Teil eines Werkes 
4. Theil (1822)
Entstehung
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ohne Antwort zu erhalten. Endlich kam er zu ſich, dankte dem guten Maͤdchen ſchweigend; druͤckte den Huth tief in die Augen und ſtuͤrzte fort. Er kam in ſeinen Gaſthof, ſchloß ſich in ſein Zimmer und verboth alle Stoͤhrung. Nach Verlauf einer Stunde, die ihm ein Jahrhun⸗ dert ſchien, hoͤrte er den Lerm der Trommeln und Pfeifen und der Stimmen der Menge, die vom Richtplatze zuruͤckkam, verkuͤndigte ihm, daß nun Alles vorbey ſey. Ich wage es nicht, ſeine Gefuͤhle zu ſchildern.

Den Abend meldete ihn der Geiſtliche, daß Fergus ihm beauftragt habe zu ſagen, daß er ihn bis zu ſeinem letzten Seufzer zaͤrtlich geliebt habe. Er ſagte auch, daß er Floren ge⸗ ſehen, und ſeit ſie wiſſe, daß Alles beendet ſey, ruhiger gefunden haͤtte, daß ſie morgen mit Schweſter Thereſen abzureiſen hoffe, um ſich in den naͤchſten Seehafen zu begeben, und nach Frankreich einzuſchiffen. Eduard gab dieſem wuͤrdigen Geiſtlichen einen Ring von Werth, und eine ſtarke Summe, die jaͤhrlich zu guten Werken angewendet werden ſollte; er dachte mit Recht Flora wuͤrde ihm dafuͤr Dank wiſſen. Mit Anbruch des andern Tages verließ Eduard Carlisle und gelobte nie wieder den Fuß hin⸗ ein zu ſetzen.