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einem Gluthofen ſammelte ich alle Feuerſtralen
ſeiner Seele; mit eigenen Haͤnden bereitete ich
ihm den Scheiterhaufen, der ihn lebendig verzehrt! Warum ſagt' ich ihm nicht: Bru⸗ der! Wer das Schwert ziehet, wird durch das Schwert umkommen? Warum ſuchte ich ihn nicht mit ſeinem Eigenthume, ſeinen Arbeiten, und einem friedlichen, ſanften Leben zu beſchaͤf⸗ tigen? ich habe ja nicht aufgehoͤrt, ihn anzu⸗ ſpornen, ich habe ſiedendes Oel in eine ver⸗ nichtende Glut gegoſſen.. ich, Waverley, ich bin die Moͤrderinn meines Bruders!“
„Beſte Flora! Ihr ſeyd ungerecht gegen Euch ſelbſt! Denkt, in welchen Grundſaͤtzen man Euch erzogen hat.“
„Ich werde ſie nie vergeſſen!“ verſetzte ſie lebhaft.„Ich beklage mich nicht uͤber den ungluͤcklichen Erfolg ſeines edlen Unternehmens; aber daß ich ihn nicht vorausſah, und meinem Bruder begreiflich machte, daß es ſo, und nicht anders werden mußte.“—
„Ihr haͤttet ſeinen Entſchluß nicht aͤndern koͤnnen, durch Euch hat er Alles, was er that, kraftvoller— wuͤrdiger gethan!“
Flora hatte ihre Nadel wieder ergriffen, und ſchien nicht mehr auf ihn zu hoͤren.
„Sir Waverley,“ fing ſie nach einer Weile


