Teil eines Werkes 
4. Theil (1822)
Entstehung
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aber Hoffnung machte, Fergus des andern Mor⸗ gens zu ſehen, wenn man ihm ſeinen Feſſeln abnaͤhme.

„Iſt's ein Traum!“ dachte Waverley. „War das der tapfere, der herrliche Fergus? Der hitzige, im Streite ſo furchtbete, bey den Schoͤnen ſo beliebte, von den Barden ſo be⸗ ſungene Haͤuptling! mit Ketten beladen, wie ein Moͤrder; im Begriff, auf die Schleife ge⸗ ſetzt zu werden, um das Hochgericht zu beſtei⸗ gen?“

Er bat den Defenſor, mit zitternder Stim⸗ me, Fergus auf ſeinen Beſuch vorzuberei⸗ ten, und kehrte betruͤbt in ſeinen Gaſthof zu⸗ ruͤck. Dort ſchrieb er ſogleich ein Billet an Miß Flora, das kaum leſerlich war, und in dem er ſie um die Erlaubniß bat, ihr dieſen Abend aufwarten zu duͤrfen. Sein Beauftrag⸗ ter brachte bald folgende Antwort zuruͤck:

„So ſchrecklich auch die Lage von Miß Flora Mac⸗Jvor iſt, ſo kann ſie doch dem beßten Freunde ihres Bruders ſein Verlangen nicht verſagen.“

Eduard durfte nur ſeinen Namen nennen, um in Flora's jetzige Wohnung eingelaſſen zu werden. Er fand ſie in einem alterthuͤm⸗ lichen Saale, bey einem vergitterten Fenſter