Teil eines Werkes 
4. Theil (1822)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

daß ihm vergunnet werde, ihn ſelbſt zu richten, und da der Peinz dem patriarchaliſchen Rechte keinen Eintrag thun wollte: ſo bewilligte er es, mit der Bedingung, daß ihn ſein Stamm be⸗ ſtrafe. Dann fragte er nach der Urſache des Streites zwiſchen Fergus und Waverley; aber beide ſchwiegen, und ſahen auf den Boden, da keiner in des Barons Anweſenheit ſeine Toch⸗ ter nennen mochte; ſie ſchienen verlegen und in Furcht zu ſeyn. Der Prinz, unter Mißver⸗ gnuͤgten aller Art am Hofe von Saint⸗Ger⸗ main erzogen, hatte das Handwerk der Koͤnige ausgelernt, wie der große Friedrich ſagt. Er fuͤhlte, wie wichtig es ſey, jetzt Friede unter ſeiner Parthey zu erhalten, und nahm ſogleich andere zweckdienliche Maaßregeln. Er rief: Monsieur de Beaujeu!“

„Monseigneur!“ antwortete ein junger Franzoͤſiſcher Officier, der ſein Generaladjudant war und ſehr gut ausſah.

„Seyd ſo gut die Hochlaͤnder und die Dra⸗

goner zuſammen in Marſch zu ſetzen. Das wird

Euch nicht ſchwer fallen, Ihr koͤnnt ja Engliſch.“ „Monseigneur geruhen mir zu ſchmeicheln, aber auf Ew. koͤnigl. Hoheit Beſehl will ich's verſuchen.“ 05: nun gleich Herr von Beaujen nicht ein

2

—

8