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ließ ihn doch ſo ruhig; aber ohne Zweifel ward er krank.“ Er oͤffnete in dieſer Meinung die Thuͤre ganz leiſe, und traf den Obriſten im
Schlafrocke am Tiſche ſitzen, mit einem Portrait
in der Hand und einem offenen Briefe vor ſich. Er ſah ſich um, und Eduard wußte nicht, ob er vorwaͤrts oder zuruͤck gehen ſollte, denn er ſah das Geſicht ſeines Freundes in Thraͤnen. Beſchaͤmt in dieſer Lage uͤberraſcht worden zu ſeyn, ſtand der Obriſte kummervoll mit den Worten auf: „Sir Waverley, um dieſe Zeit glaubte ich,— wiewohl gefangen—; doch allein in meinem Zimmer ſeyn zu koͤnnen.“ „Ich beſchwoͤre Euch, nennt mich nicht un⸗ beſcheiden! ich hoͤrte Euch tief ſeufzen, ich fuͤrch⸗ tete, Ihr waͤret krank, ſonſt haͤtte ich mir dieſe Freyheit gewiß nicht genommen.“ „Ich beſinde mich wohl!“ „Aber habt Kummer; iſt's nicht moͤglich
ihn zu lindern?“
„Nein, Sir Waverley, ich dachte an mein Vaterland,— an gewiſſe, nicht angenehme
Nachrichten, die ich erhielt.“—
„O Gott, wenn mein Oheim 1...“ „Es iſt nicht wegen ihm, es iſt eigener Kummer.— Es thut mir leid, daß Ihr mich
in einer ſo lebhaften Bewegung geſehen habt.—
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