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zu klatſchen, mehrere vergoſſen Thraͤnen. Flora, die das Stuͤck kannte, war unter den erſtern, aber Roſa, die es zum erſtenmal hoͤrte, konnte ihre Ruͤhrung nicht verbergen.—„Sie iſt weit liebenswerther als ihre Freundinn,“ dachte aber⸗ mals Waverley. 8 Man begann uͤber die Intrigue des Stuͤcks und die Wahrheit der Perſonen zu ſtreiten. Fergus erklaͤrte, daß niemand anziehender darin waͤre, als Mercutio.„Nicht daß ich ſeine Bemerkungen oder ſeine antiken Ma⸗ nieren bewunderte,“ ſagte er; aber es ſcheint mir, daß er zu der Zeit ein huͤbſcher Burſche geweſen ſeyn mag.“ 1 „Es iſt eine Schande,“ ſagte der Faͤhnrich Maccombich, der uͤberall ſeinen Obriſten beglei⸗ ten durfte,„es iſt eine Schande, daß Thibert, Taggard, oder wie er heißen ſoll, ſich auf den Arm ſeines Kameraden ſtuͤtzt, als er ſich zum Zweykampf begeben muß.“ Die Damen erklaͤr⸗ ten ſich foͤrmlich fuͤr den Romeo; doch waren ſie nicht ganz einig; denn manche machten es ihm zum Verbrechen, daß er aufgehoͤrt hatte, Roſalinden zu lieben, um ſich an Julien zu binden. Miß Flora ward verſchiedentlich ein⸗ geladen, ihre Meinung zu ſagen.„Ich denke,“ ſagte ſte,„daß dieſer Wechſel von Zuneigung nicht nur nicht widernatuͤrlich iſt, ſondern daß ſich hier der Dichter auf den hoͤchſten Gipfel ſeiner Kunſt geſchwungen hat. Er ſtellt uns in dem Romeo einen jungen, leicht zu entflam⸗ menden Menſchen vor. Der erſte Gegenſtand


