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muthet hatte, die beiden Unzertrennli⸗ chen. Als er eintrat, ſtand Alles auf; aber Flora nahm ſogleich wieder ihren Platz ein, und füͤhrte die Unterhaltung fort. Roſa im im Gegentheil machte eine faſt unmerkliche Bewegung, um ſich nach ihm zu kehren.— „Ihr Benehmen iſt doch weit gefaͤlliger!“ dachte Waverley.
Es war eine Unterſuchung entſtanden, ob die Galiſche Sprache fuͤr die Dichtkunſt gelaͤu⸗ figer und geeigneter waͤre, als die Italieniſche? Nirgends waͤre es wohl jemand eingefallen, ſich fuͤr die erſtere zu erklaͤren, aber dieſer Kreis ſtand unter dem Schutze von ſechs Schottiſchen Damen, die wenig bedacht waren, ihre Lungen zu ſchonen, und die ganze Geſell⸗ ſchaft fuͤr taub zu halten ſchienen, ihr alſo ein Proͤbchen von ihrer Celtiſchen Euphonie gaben. Miß Flora bemerkte, daß ihre ſchoͤnen Lands⸗ maͤnninnen uͤber dieſe Frage mitleidig laͤchelten; ſie gab viele wahrſcheinliche Gruͤnde an, um zu zeigen, daß man beide Syſteme ohne laͤcher⸗ lich zu werden, und fuͤr ungerecht zu gelten, vertheidigen koͤnnte. Miß Roſa ward aufge⸗ fordert, ihre Meinung zu ſagen; ſie ſprach ſich lebhaft fuͤr die Italieniſche Sprache aus, die ſie unter Waverley's Anleitung gelernt hatte. „Sie hat ein weit richtigeres Ohr,“ ſagte ſich dieſer,„ob ſie gleich keine ſo gute Virtuoſinn
iſt, wie Miß Flora; ich ſehe, die wird uns
noch ihren Mac⸗Murrough dem Taſſo und
Arioſt gleich ſtellen.“


