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Miß Roſa zeigte ſoviel Aufmerkſamkeit, Zu⸗ vorkommenheit und Sorgfalt fuͤr Waverley, daß es unmoͤglich war nicht alle Mittel aufzuſuchen, um ihr ſeine Erkenntlichkeit zu bezeigen. Sie war zu jung, zu neu in der Welt, um die Fol⸗ gen eines ſolchen Benehmens einzuſehen. Ihr Vater zu vertieft in ſeine litterariſchen Abhand⸗ lungen, und militairiſchen Operationen, hatte keine Zeit ſich um haͤusliche Dinge zu bekuͤm⸗ mern. Flora ließ ihre Freundinn gewaͤhren, denn dieſer Verein gefiel ihr, und gab ihr die gewiſſe Hoffnung, ihn unaufloͤslich werden zu laſſen. Denn ſchon laͤngſt hatte Roſa ihr die Gefuͤhle ihres Herzens entdeckt, die ſie errieth. Seitdem war Flora ernſtlich darauf bedacht, Waverley's Wuͤnſche zuruͤck zu weiſen, und nichts zu vernachlaͤſſigen, was ihr die Achtung beider erhalten konnte; dieß war dabey ihr einziger Eigennutz. Sie hielt es fuͤr Scherz, daß auch ihr Bruder Miß Roſen den Hof machte; Fergus Grundſaͤtze uͤber die Ehe waren ihr als ziem⸗ lich leichtſinnig bekannt, ſie wußte, er wuͤrde nur die ſchoͤnſte, die tugendhafteſte, talendvollſte Frau aus der Urſache waͤhlen, wenn er dadurch ſein Gluͤck machen, ſein Anſehen vergroͤßern koͤnnte. Das tolle Projekt des Barons, ſeiner Tochter die Beſitzung von Tully⸗Weolan, we⸗
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