Teil eines Werkes 
3. Theil (1822)
Entstehung
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Reize durch die am Hof von Sankt Germain angenommenen Airs, und die Zweyte ſey wohl das einfoͤrmiaſte Weſen, das er je geſehen habe. „Ihre geringe Bildung,“ ſagte er,„ſteht ihrem Geſchlechte und ihrer Jugend nicht vortheilhaf⸗ ter, als ſie ihres Vaters alte Uniform bey ei⸗ nem Bale kleiden wuͤrde.

Der Obriſte war durch Nationalvorurtheile und Abneiaung verblendet. Eine weiße Cocar⸗ de auf der Bruſt, eine weiße Roſe im Haar, wirkte auf ihn wie auf einen Waſſerſcheuen der Trank, oder die Scharlachfarbe auf einem Stier. Er bekam Kraͤmpfe, wenn man ihm die Namen, die mit Mac anſingen, vor die Ohren brachte.„Ich ließ Venus ſelbſt abwei⸗ ſen,“ ſagte er lachend,„wenn ſie mir unter dem Namen Mac⸗Jupiter gemeldet wuͤrde.“

Der Leſer glaubt wohl, daß Waverley an⸗ drer Geſinnung war; die ganze Zeit der Bela⸗ gerung uͤber machte er beiden den Hof, ſah aber, daß er damit bey Floren nicht weiter kam. Sie folgte genau ihrem Plane, behandelte ihn als einen Freund ihres Bruders, mit allen Be⸗ weiſen der aufrichtigſten Freundſchaft, und wich ihm, ſelbſt wenn ſie allein mit ihm war, nicht aus. Aber ſie wog ihre Worte ab, richtete ihre

Nienen aufs behutſamſte ein, und weder ſeine