Teil eines Werkes 
3. Theil (1822)
Entstehung
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unterrichteter Mann, voll guten Geſchmack aber auch voll von allen Vorurtheilen, die man den Britten beylegt.

Eduard hatte Zeit ſeinen Character zu ſtudiren, weil das Heer der Hochlaͤnder mehrere Wochen mit Belagerung der Cittadelle verlor, und dieſe ganze Zeit uͤber nichts zu thun war, als ſich

den geſelligen Vergnuͤgen zu uͤberlaſſen. Er

wuͤnſchte, ſein neuer Freund moͤchte ihn uͤberall hin begleiten, allein dieſer ſchuͤttelte nach dem erſten Beſuche mit dem Kopfe und ſagte, daß er nicht Luſt habe fortzufahren, indem der Ba⸗ ron ein unertraͤglicher Pedant; der Haͤuptling ein grober Schotte mit nachgeaͤffter franzoͤſiſcher Manier ſey und alle Fehler der Juͤnglinge die⸗ ſer Nation angenommen habe, ohne den Hoch⸗ muth, die Falſchheit und Rachſucht ſeines Lan⸗ des aufzugeben. Wenn der Teufel ſich ſelbſt hier einen Agenten gewaͤhlt haͤtte, das Oberſte zu unterſt zu kehren— meinte er— ſo haͤtte er keinen verſchlagnern, gewandtern und geſchickte⸗ ren Vertrauten erwaͤhlen koͤnnen, als dieſen jun⸗ gen Ehrgeizigen. Auch die Damen verſchonte ſein Tadel nicht. Er gab zu, daß Miß Flora eine ſchoͤne Perſon, und Miß Roſa uͤberaus huͤbſch ſey; allein er behauptete: die Erſte zerſtöre die Macht ihrer

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