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barer Kronenguͤter zu verlangen, und alſo auch
von mir. Jeder treue Unterthan ſoll den Prin⸗ zen, wie den Koͤnig betrachten, und ihm dieſelbe
Ehrfurcht, denſelben Gehorſam beweiſen. Gott verhuͤthe, daß mir's einfiele ſeiner Gewalt eine ſolche glaͤnzende Huldigung vor zu enthalten! Ihr wißt, wie ehrenvoll es fuͤr den Obern des Deut⸗ ſchen Reichskoͤrpers iſt, ſich von einem Reichs⸗ Freyherrn die Stiefeln ausziehen zu laſſen. Eure Bemerkung iſt ſehr wichtig, und ich habe in dieſer Hinſicht nicht die geringſte Einwen⸗ dung dagegen zu machen. Aber die zweyte
Dor
Frage iſt nicht ſo leicht zu entſcheiden. Der
Prinz traͤgt keine Seifeln ſondern nur Halb⸗
Kamaſchen.“
„Lieber Baron,“ ſagte Fergus, der ſich auf 8 Neue anſtrengte, nicht laut aufzulachen.„Ihr wißt das Hochlaͤndiſche Sprichwort: Einen Berg⸗ ſchotten die Beinkleider entfuͤhren, iſt das groͤßte Verbrechen. Sollten ſich nicht die Stiefeln in die nemliche Kategorie gehoͤren?“
„Ich weiß,“ ſprach der Baron,“ daß das Wort caligae in unſter Sprache auch San⸗ dalen uͤberſetzt werden kann. Caius Caeſar, der Nachfolger und Neffe des Tiberius wurde bloß Caligula genannt, weil er in ſeiner Kind⸗ heit, bey dem Heere des Germanicus, ſeines


