Teil eines Werkes 
3. Theil (1822)
Entstehung
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ſinden waͤrde.— Unaluͤcklich kann mich das blinde Gluͤck machen, nicht aber undankbar.“—

Der Haͤuptling vom Stamme Jvor hatte die Vortheile dieſer Zuſammenkunft gut berech⸗ net. Die Rede des Prinzen durchdrang Wa⸗ verley's Herz, der nichts von der Sprache des Hofes wußte; er entſchloß ſich ohne Ueberle⸗

gung. Wie konnte er der Herzlichkeit eines ſo edlen, ihm ſo aͤhnlich geſinnten Prinzen widerſtehen? Konnte er ſich enthalten, ſich zum Vertheidiger der Sache deſſen hinzugeben, den er enterbt und vertrieben ſah, und von Ingend auf achten gelernt hatte? Auch war keine Zeit zum Ueberlegen. Sein Herz riß ihn fort.—

„Wuͤrdigen mich Ew. koͤnigliche Hoheit,“ rief er, zu den Fuͤßen des Prinzen ſich ſtuͤr⸗ zend,„den Eyd meiner Treue zu empfangen, ich werde nur leben, um Ihnen Herz und Arm zu weihen.“

Der Prinz eilte ihn aufzuheben, und ihn

innigſt zu umarmen. „Was fuͤr Dank bin ich Euch nicht ſchul⸗

dig,“ ſagte er zu Fergus,„mir einen ſo ver⸗

dienſtvollen Freund gegeben zu haben.“

Darauf beeilte er ſich, Waverley'n den ihn

umgebenden Officieren vorzuſtellen.