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Er folgte dieſer Weiſung; und befand ſich zum
zweyten Mal in den Haͤnden eines Aescu-⸗
laps des Gebirges; allein ſeine dermalige Lage kam ihm weit trauriger vor als das Beneh⸗ men des gefuͤhlvollen Tomanrait gegen ihn.
Erſt am dritten Tage ließ, Dank der Pflege ſeiner Waͤchter und ſeiner guten Natur, die
Heftigkeit des Fiebers nach: es gelang ihm mit
ſchmerzhafter Anſtrengung ſich aufzurichten. Er ſah, daß eine alte Frau, die ihm zur Waͤrterinn
diente, ſo wie der bejahrte Hochlaͤnder, ſich ſehr
ungeneigt zeigte, die Thuͤr des Schrankes offen zu laſſen, wodurch er einige Unterhaltung hatte, weil er ihre Geſten und Bewegungen belau⸗ ſchen konnte. Er oͤffnete ſie mehrmals; jene
aber machten ſie ſtets wieder zu, endlich nagelte
ſie der Alte mit Huͤlfe eines großen Nagels feſt, ſo daß der Kranke ſie nicht wieder oͤffnen konnte.
Waverley konnte ſich dieſe Strenge, bey ſo vieler Sorgfalt und Pflege nicht erklaͤren. Er glaubte waͤhrend ſeiner heftigen Krankheit eine junge Perſon an ſeinem Bette bemerkt zu ha⸗ ben; es war ihm indeß nur ein dunkles von dieſer Erſcheinung verworrenes Bild geblieben; allein er ward darin beſtaͤtigt, weil er mehr⸗ mals des Tages eine weibliche Stimme mit B2.


