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Farben kennen lernen. Da er nun offenbar bemerkte, daß er unter Fremden ſich befinde, ſah er betruͤbt in der Huͤtte umher, worin nur wenige Geraͤthe von Holz waren. In einem Winkel ſtand ein Bette in der Form eines Schrankes; auf das man ihm legte, nachdem
er durch Mienen zu erkennen gegeben hatte,
daß er nichts zu eſſen verlange. Seine Glieder waren wie zerſchlagen, er ſiel in oͤftere Ohn⸗ machten und hatte ein heftiges Wundfieber. Des andern Tages ſahen die Hochlaͤnder, daß es fuͤr ihren Gefangenen unmoͤglich ſey weiter zu reiſen. 3 Nach einer langen Berathſchlagung verlie⸗ ßen ſechs von ihnen die Huͤtte, nahmen ihre Waffen mit ſich, und ließen einen Jungen und einen Greis zur Pflege des Kranken zuruͤck. Dieſer kleidete ihn, und legte, auf ſeine zahl⸗ reichen braun und blauen Quetſchungen, Um⸗ ſchlaͤge. Sein Mantelſack, den die Hochlaͤnder nicht vergeſſen hatten herbeyzubriñgen, liefer⸗ ten ihm die noͤthige Waͤſche und mit Erſtaunen ſah er, daß man alles, was er enthielt, zu ſei⸗ nem Gebrauche nahm. Die Decken ſeines La⸗ gers ſchienen reinlich zu ſeyn; und da das Bette dieſes Schrankes keine Vorhaͤnge hatte, machte ſein Waͤchter die Thuͤre zu, und hieß ihn ſchlafen.


