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Lebemann und ſein Wein vortrefflich. Morton beſaß jene ſanfte, ruhige Heiterkeit, die fuͤr
den geſellſchaftlichen Umgang ſo erwuͤnſcht iſt.
Eduard wurde bald von allen dreyen am auf⸗ geraͤumteſten. Wenn ſein Geiſt nicht von
Schmerzen niedergeſchlagen wurde, war ſeine
Unterhaltung von Natur ſehr angenehm; jetzt glaubte er, ſeine Ehre verlange, ſich muthig und uͤber ſein Schickſal erhaben zu zeigen. Es gelang ihm vollkommen; er erhielt den Beyfall ſeiner beiden Geſellſchafter, die ihm mit dem groͤßten Vergnuͤgen zuhoͤrten, und der Major verlangte eben die dritte Flaſche Burgunder, als ſie aus der Ferne Trommelſchlaͤge vernah⸗ men. Der Major, den das Vergnuͤgen, ſeine Kriegsthaten erzaͤhlen zu koͤnnen, den Ernſt des Friedensrichters hatte vergeſſen laſſen, gab ſein Mißvergnuͤgen, ſo zur ungelegenen Zeit an ſein Amt gerufen zu werden, durch einen derben Fluch zu erkennen. Er ſtand auf und trat an ein Fenſter, das auf die Heerſtraße ging. Der Lerm nahm zu. Es waren nicht die Toͤne eines kriegeriſchen Marſches, ſondern vielmehr eine Art von Feuerlerm. Da ich, indem ich dieſe Geſchichte ſchr bibe, mich der Gerechtigkeit gegen Jedermand befleißige, ſo
muß ich melden, daß der Tambour, welcher
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