Teil eines Werkes 
1. Theil (1822)
Entstehung
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ein Kampf zwiſchen dreißig dieſer Banditen und den Dienern des Hauſes, die mein Vater an⸗ fuͤhrte. Mehrere Kugeln fielen von der Nord⸗ ſeite in unſere Fenſterſcheiben: da koͤnnt ihr wohl glauben, daß ſie uns nahe genug waren. Drey Hochlaͤnder blieben, ihre Cameraden wickel⸗ ten ſie in ihre Maͤntel, und legten ſie in den, Vorhof. Des andern Tages kamen ihre Wei⸗ ber und Toͤchter, rangen die Haͤnde, und ſchrieen entſetzlich, indem ſie Abſchied von ihnen nahmen; ſie wickelten die Leichname ein, und hatten einen Schallmeyblaͤſer beſorgt, vor ihnen herzugehen. Sechs Wochen lang war mir's nicht moͤglich, zu ſchlafen; immer ſchallte dieſes Schmerzge⸗ ſchrey in meine Ohren; ſtets hatte ich dieſe auf's Pflaſter hingeſtreckten, in ihre groben Maͤntel eingehuͤllten Leichen vor Augen. Einige Zeit darauf kam ein Haufen Militair, mit dem Befehle, uns alle Waffen abzunehmen. Wie koͤnnten wir jetzt die Hochlaͤnder zuruͤck werfen, wenn ſie wieder kaͤmen, uns anzugreifen?“ Waverley konnte ſich des Schauders bey Erzaͤhlung dieſer Ereigniſſe nicht erwehren, die denen in ſeinen Traͤumereyen ſo aͤhnlich waren. Ein junges, kaum ſechszehnjaͤhriges Maͤdchen, durch Anmuth, Talente, und die liebenswuͤr⸗ digſten Eigenſchaften ausgezeichnet, ſtand vor