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Verluſt Deiner Kuͤhe ſo nahe geht? Capitain Waverley, ich bitte fuͤr ſie um Entſchuldigung, es iſt moͤglich, und ich will wohl glauben, daß ihr Schmerz einzig daher kommt, daß ſie ihren Vater von ſo niedertraͤchtigen Schurken beleidigt und gekraͤnkt ſieht, die nun wohl bald ſeine Guͤter pluͤndern werden, ohne daß er ein halb Dutzend Flinten uͤbrig behalten hat, um ſich zu vertheidigen, und in Reſpect zu ſetzen.
In dieſem Augenblicke trat der Amtmann herein, und beſtaͤtigte durch den Bericht uͤber die Waffen und Munition, die ſich im Schloſſe vorfanden, die Wahrheit dieſer Ausſage. Mit jaͤmmerlichem Tone ſtellte er vor, daß, ob⸗ gleich alle Vaſallen ſehr erboͤthig waͤren, zu ge⸗ horſamen, man dennoch auf ihre Huͤlfe keine große Hoffnung ſetzen koͤnne.—„Nur die Bedienten,“ ſetzte er hinzu,„haben Piſtolen und Degen, und die Raͤuber, mehr als zwoͤlf Mann ſtark, ſind nach Art der Hochlaͤnder bi6 an die Zaͤhne bewaffnet!—
Nach dieſen weiſen, wiewohl nicht tuſe lichen Bemerkungen ließ er den Kopf traurig auf die Bruſt fallen, wackelte langſam damit hin und her, als ahme er den ſchwachen Schlag einer Wanduhr nach, die eben ſtehen bleiben will, und endete damit, daß er unbeweglich,


