Teil eines Werkes 
1. Theil (1822)
Entstehung
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Mannes von Rang und Stand unwuͤrdig ſey,

laͤnger einen ſolchen Tribut zu entrichten; und

das iſt die Urſache unſers heutigen Mißgeſchicks. Capitain, wenn Ihr mich betruͤbt ſehet, ſo iſt’s nicht uͤber den erlittenen Verluſt, ſondern, daß mein Vater uͤber dieſe Beleidigung erzuͤrnt iſt. Seine Gemuͤthsart iſt ſo lebhaft und heftig, daß ich fuͤrchte, er wird ſeine Kuͤhe mit Ge⸗ walt wieder auffinden wollen. Wenn ihm auch wirklich ſelbſt kein Ungluͤck wiederfuͤhre, und er ſelbſt nicht verwundet wuͤrde, ſo koͤnnte er doch einen der Banditen verwunden, wohl auch toͤdten, und dann waͤre zwiſchen uns und ihnen weder Friede, noch Vertrag mehr. Wir haben keine Mittel mehr, wie ſonſt, um uns zu ver⸗ theidigen; die Regierung hat uns alle Waffen abnehmen laſſen; mein Vater iſt ſo unvorſich⸗

tig— ach, mein Gott! wie wird das Alles

enden?“—

Die arme Roſa konnte nicht weiter ſprechen, denn Thraͤnen entſtroͤmten ihren Augen.

Der Baron trat herein, und zankte heftig mit ihr, noch hatte ihn Waverley nicht ſo ſtreng gegen ſie geſehn.

„Schaͤmſt Du Dich nicht,“ ſprach er,„um

uͤber ſo eine Sache vor einem Edelmanne zu wei⸗ nen? Biſt Du eines Pachters Tochter, daß Dir der