Teil eines Werkes 
1. Theil (1822)
Entstehung
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ruͤck, um ſich den Gefuͤhlen hinzugeben, die ſie in ihm entſtehen ließen. In einem Winkel des Buͤcherſaales befand ſich ein mit einer ein⸗ zigen Lampe erleuchtetes Gemach; in dieſes eilte unſer Held, ſich einzuſchließen, um eine Art luͤgenhafter Phantasmagorie zu genießen; ſtufen⸗ weiſe erhitzte ſich ſeine Einbildungskraft, und am Ende umgaben ihn die Gegenſtaͤnde, mit denen er ſich beſchaͤftigte.

Er ſah die reichen Vermaͤhlungsanſtalten in dem tadelloſen Schloß Waverley. Die hohe, majeſtaͤtiſche Geſtalt Mylords, vom Kopf bis zum Fuß geharniſcht, wie auf ſeinem langen Kreuzzug; er ſah ſein Erſtaunen, als er den Nebenbuhler, der an ſeine Stelle treten wollte, erblickte; die gezwungene Faſſung der handeln⸗ den und zuſchauenden Perſonen bey dieſem au⸗ ßerordentlichen Auftritte; die dumpfe Beſtuͤrzung des Bewerbers; die Verlegenheit der ungluͤck⸗ lichen Gattinn; die ſtumme, gehaltene Verzweif⸗ lung Sir Gilberts; ſein edles, wuͤrdevolles Ausſehn, als er das halb gezogene Schwert auf den getaͤfelten Boden warf, und ſich fliehend aus dem Schloſſe ſeiner Ahnen ſtuͤrzte!

Dann zeigte ihm ſeine Phantaſie eine andere Scene, nach Miß Rahela's Tableau. Er ſah Mylady Waverley auf ihrer Texraſſe ſitzen, den