Teil eines Werkes 
1. Theil (1822)
Entstehung
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——— 39— * kannt zu haben, die dieſen edlen, tapfern Juͤng⸗ ling zaͤrtlich liebte. Miß Lucy Saint⸗Au⸗ bin hat nie geheirathet, um ſich ganz ihrem * Schmerze zu uͤberlaſſen. Ihre Schoͤnheit, ihre 4 Geburt, ihre Gluͤcksumſtaͤnde gaben ihr An⸗

ſpruͤche auf die glaͤnzendſten Partien; aber ſie ſchlug jedes Anerbiethen aus, und trauerte bis an ihren Tod um ihren armen William, deſ⸗ ſen Verlobte ſie geweſen war. Ihr Tod er⸗ folgte.... ich weiß den Datum nicht genau,

aber mich duͤnkt, es ſey im Novembermond geweſen, wo ſie ſich ſehr krank fuͤhlte, und dringend verlangte, noch einmal nach Schloß Waverley gebracht zu werden. Sie durchging alle Orte, wo ſie mit meinem Großonkel ge⸗ weſen war, ſie ließ den Teppich aufheben, um zum letztenmal die Spuren ſeines Blutes zu ſehen. Ach! haͤtten Thraͤnen ſie vertilgen koͤn⸗ nen, ſo wuͤrden ſie jetzt nicht mehr zu ſehen ſeyn, ſie uͤberſchwemmten das Schloß! Ja, lieber Eduard, ſelbſt die Baͤume ſchienen den allgemeinen Schmerz zu theilen, denn ohne irgend einen Windſtoß ſielen alle Blaͤtter von ihnen ab, und— ſeitdem kamen ſie nicht wie⸗ der zu vorigem Gruͤn.“

4 Hatte Eduard die Erzaͤhlung dieſer merk⸗

* wuͤrdigen Thatſachen gehoͤrt, ſo zog er ſich zu⸗