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gab. Ein Ausdruck von Guͤte, Empfindung, und Groͤße herrſchte dann auf den Geſichtszuͤgen der ehrwuͤrdigen Jungfrau, wenn ſie erzaͤhlte, wie Karl der erſte, nach der ungluͤcklichen Schlacht von Worceſter, einen Augenblick Zuflucht im Schloß Waverley zu ſuchen kam, welches bald von einem großen Reiterhaufen der Feinde um⸗ ſchloſſen ward, wie Mylady ſich entſchloß, ihren Sohn mit einigen Dienern herauszuſenden, und ihnen befahl, ſich eher bey dem kraͤftigſten Wiederſtande toͤdten zu laſſen, damit wenigſtens der Koͤnig eine Stunde Zeit gewoͤnne, ſich zu retten!„Gott lohne ihr nach Verdienſt!“ rief dann Miß Rahela, ihre Blicke feſthaltend auf dem Gemaͤlde der Heldinn,„Gott belohne die unvergleichliche Frau, die nicht anſtand, des Sohnes Leben fuͤr dasjenige ihres Koͤnigs zu opfern! Bald brachte man,“ ſetzte ſie hinzu, „einen Gefangenen toͤdtlich verwundet ins Schloß. Die Blutſpuren ſind noch auf der großen Stiege und im großen Saale zu ſehn; er verſchied zu den Fuͤßen ſeiner Mutter, und zuvor fand noch zwiſchen ihr und dem Sohn ein Austauſch der edelſten, großmuͤthigſten Geſinnungen ſtatt. Der Sterbende erfuhr durch einen Blick, daß ſein Unternehmen gelungen ſey; ich erinnere mich ſehr wohl, eine Perſon geſehen und ge⸗
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