ihn ſeiner Apathie zu entziehn, indem er ihn einlud, Theil an ſeinen Jagduͤbungen zu neh⸗ men, die er ſelbſt als Juͤngling geliebt hatte. Eduard fand anfangs Vergnuͤgen, mit Geweh⸗ ren umzugehen, als er aber gelernt hatte, ſich ihrer mit Geſchicklichkeit zu bedienen, hoͤrte dieſe Beluſtigung auf, eine fuͤr ihn zu ſeyn. Iſaak Walters Schriften machten das Ver⸗ langen in ihm rege, die Freymaurerey kennen zu lernen; aber alle dieſe, nur fuͤr muͤßige Leute erfundenen Zerſtreuungen machten nicht den mindeſten Eindruck auf den Geiſt unſers Helden, deſſen Charakter eine ſonderbare Mi⸗ ſchung von Gemaͤchlichkeit und Ungeduld hatte. Im Schooß der Geſellſchaft haͤtten ſeine Leiden⸗ ſchaften erwachen koͤnnen, und zwar beſonders durch die Beyſpiele der jungen Leute ſeines Alters; aber es war niemand in der Nachbarſchaft, mit dem er umgehen mochte, und die jungen Edel⸗
leute, die ihm vorkamen, hatten weder die
Sitten, noch die Kenntniſſe, die ihm ihren
Umgang haͤtten angenehm machen koͤnnen; er
fuͤhlte nicht die geringſte Neigung, ihre Lebens⸗ art annehmen zu wollen, und ſich den Be⸗
ſchaͤftigungen zu uͤberlaſſen, in welchen ſie ihr
Vergnuͤgen ſuchten.
Seit dem Tode der Koͤniginn Anna hatte


