Teil eines Werkes 
1. Theil (1822)
Entstehung
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eine geringe Anzahl von Buͤchern zu Gebothe ſteht, ſich bemuͤhet Vortheil aus ihnen zu ziehen, und ſie aus Furcht, ihrer durch einen ungluͤck⸗ lichen Zufall beraubt zu werden, mit fortgeſetz⸗ ter Anſtrengung ſeinem Gedaͤchtniß einverleibt. Eduard glich dem Leckermaͤulern, deren Gaumen verdorben iſt, und die endlich mit veraͤchtlichem Zahne die leckerſten und ausgeſuchteſten Speiſen nur benaſchen. Weil er nur las, um ſich zu zerſtreuen oder zu beluſtigen, ward er von Tag zu Tage kritiſcher, und endlich ekelte ihm vor aller Lectuͤre. Ehe er jedoch zu dieſen allgemei⸗ nen Ekel fuͤr jede Lectuͤre gelangte, war ſein Gedaͤchtniß bereichert mit einen verworrenen Ge⸗ miſch und mehrern weder gruͤndlichen noch nuͤtz⸗ lichen Wiſſenſchaften. In der Engliſchen Lite⸗ ratur war ihm Shakespear und Milton wie alle neue dramatiſche Autoren gemein wor⸗ den. Er hatte die Chroniken unſerer alten Schriftſteller entziffert, vorzuͤglich der Spen⸗ cer, der Drayton und vieler andern Schrift⸗ ſteller, die ſich einen Namen in der Bahn poetiſcher Dichtungen gemacht haben. Dieſe Arbeiten ſtimmten weit mehr zu ſeiner gluͤhen⸗ den Einbildungskraft, ob ſie gleich den Trieb heftiger Leidenſchaften noch nicht gefuͤhlt hatte, und noch keiner andern Nahrung beduffte, als