Lanoue hatten ihm gelehrt, den Schein von der
jene lebendigen Schilderungen, die das Feuer der Dichtkunſt beſeelt. 4
Die Italieniſche Literatur both ihm ein noch weitlaͤuftigeres Feld dar. Er hatte die zahlreichen Gedichte geleſen, ja vielmehr verſchlungen, die nach denen von Pulei, Italien ſo viel Ehre brachten. Er war bekannt mit allen Neuigkei⸗ ten, die ſeit dem Decameron mit ſo vieler Schnelligkeit auf einander folgten, und uns viel⸗ leicht bis zum Uebermaß ſo viel Erfindung, Zier⸗ lichkeit und Witzfunken darbiethen.
Er hatte alle gute claſſiſche Autoren gele⸗ ſen, er war ſogar faͤhig uͤber ſie zu urtheilen und ihnen den Rang anzuweiſen, den ſie be⸗ ſchaͤftigen ſollten. Er hatte in der Franzoͤſiſchen Literatur eine unerſchoͤpfliche Sammlung von Memoiren gefunden, die nicht wahrhafter ſind als Romane, und eine endloſe Menge von die⸗ ſen, die mit einer Zierlichkeit und Richtigkeit geſchrieben wurden, wie man ſie immer von den beßten Memoiren verlangen kann. Fol⸗ lard's kluge Blaͤtter, ſeine eben ſo kuͤhnen als verfeinerten Begriffe uͤber die Kriegskunſt, und die Turniere, die eine Nachahmung von die⸗ ſer ſind, hatten ſeine Aufmerkſamkeit auf eine ganz eigene Weiſe gefeſſelt. Brantome und
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