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beſchaͤftigte ſich ſein Lehrer mit ſeinen beſondern Studien der Kirchenſtreitigkeiten, Theologie und Politik. Die Fortſchritte des Erben ſeines Pa⸗ trons waren ihm keineswegs gleichgiltig; aber er brachte allerhand Gruͤnde vor, um ihm nicht zum Fuͤhrer in dieſem Labyrinth dienen zu duͤrfen.
Sir Eberhard hatte die Studien nie ge⸗ liebt. Er hielt dafuͤr, das Studiren und Leſen ſchade der Geſundheit, indem es die Ruhe der Seele ſtoͤre; Miß Rahela war gleicher Mei⸗ nung. Beide waren uͤberzeugt, es waͤre hin⸗ reichend, ein Buch mit den Augen zu durchlau⸗ fen, ohne den Ideengang des Schriftſtellers zu folgen. So befand ſich denn der junge Waverley mitten in dieſer Buͤcherſammlung uͤberſaͤttigt und ermuͤdet vom Leſen, ſtatt daß ein geſchickter Mentor in ihm das Verlangen ſich zu unter⸗ richten genaͤhrt und unterhalten haͤtte. Er war wie ein Schiff ohne Steuermann und Ruder auf dem weiten Oceane; ohne irgend einen Theil eines Werks zu vollenden, durchblaͤtterte er es nur. Ich glaube es iſt eine der Urſachen, daß man im erſten Rang der Geſellſchaft ſo wenig wahrhafte unterrichtete Perſonen antrifft, daß ſie mit ſo vieler Leichtigkeit, das oder jenes Werk nehmen und hinwerfen koͤnnen, wie es ihnen gefaͤllt; da hingegen der Arme, dem nur


