Teil eines Werkes 
1. Theil (1822)
Entstehung
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Dieſer Fehler der Ordnung und Methode waͤre fuͤr ein Kind von ſchweren und langſamen Be⸗ griffen nachtheilig geweſen; Muͤhe und Lang⸗ weile haͤtten es abgeſchreckt, und es wuͤrde ſich wohl gehuͤthet haben, mehr zu thun, als was ſein Mentor verlangte. Eben ſo gefaͤhrlich waͤre auch die Nachſicht des Lehrers fuͤr einen Schuͤler von natuͤrlich unruhiger Einbildungs⸗ kraft, welche nichts maͤßigen und feſthalten kann, oder fuͤr einen gluͤhenden beweglichen Charakter geworden. Gluͤcklicherweiſe fuͤr unſern Helden hatte er eine ganz andre Gemuͤthsart von Na⸗ tur erhalten. Er beſaß einen ſo ſcharfſinnigen Verſtand, war ſo klar und offnen Kopfes, daß ſich ihm die abſtracteſten Ideen mit Ordnung und Genauigkeit eindruͤcklich machten, und ſein Lehrer bey ihm weiter nichts zu thun hatte, als ſeinen Eifer zu maͤßigen und ihn zum lang⸗ ſamern Gang auf der Bahn der Wiſſenſchaften zu ermahnen, damit mehr Gewicht und Ge⸗ halt in ſein Studium kaͤme. Auch mußte er ihn vor einem noch gefaͤhrlichern Fehler zu be⸗ wahren ſuchen, vor jener apathiſchen Gleich⸗ giltigkeit, die ſich nur allzu oft mit der lebhaf⸗ ſten Einbildungskraft und dem ſcharfſinnigſten

Verſtande vereint findet, und die man nicht

anders als durch einen immer maͤchtigen Ge⸗

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