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von der Gemuͤthsart ſeines Bruders die Stimme des Blutes hoͤrte, und ſeine verwundete Eigen⸗ liebe beherrſchte. Durch eine Art ſtillſchweigen⸗ der Uebereinkunft brachte der junge Ednard ab⸗ wechſelnd vierzehn Tage bey ſeinem Oheim auf dem Schloſſe und vierzehn Tage in Beerwald zu, aber in der Zwiſchenzeit kam oft die Staats⸗ kutſche, ihn mit großem Ceremoniel abzuholen; Vater und Oheim beſorgten auf gleiche Weiſe
ſeine Erziehung, wie wir im naͤchſten Kapitel
naͤher ſehen werden.
Drittes Kapitel.
Erziehung.
Die Erziehung unſers Helden erlitt viel Ver⸗ aͤnderungen. In ſeiner Kindheit ſchadete ihm
die Luft von London an ſeiner Geſundheit oder ſchien ihm zu ſchaden. Wenn nun Sir Richard
zu den Parlementsſitzungen, oder wegen eigner Geſchaͤfte, nach London reiſte, brachte man den jungen Eduard ins Schloß Waverley, wo er andre Lehrer und andre Unterrichtsarten fand, als bey ſeinem Vater. Man haͤtte dieſem Uebel
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