— 4—
len, wuͤrde man nicht gleich errathen haben, daß die Heldinn kaſtanienbraune Haare haͤtte? Daß nur ihre Harfe ſie in ihrer Einſamkeit zer⸗ ſtreue? Daß ſie dieſe mit ſich nehme in Schloß und Huͤtten, wenn ſie, ſtets von einer jungen Baͤuerinn begleiter, zu Fuße reiſe? Haͤtte ich mein Buch: Geſchichte des Tages, genannt, wo waͤre der Leſer, der ſich nicht beeilt haben wuͤrde, von mir zu verlangen, daß ich ihn ein⸗ fuͤhren moͤchte in die glaͤnzenden Zirkel der gro⸗ ßen Welt; ihm ihre aͤrgerlichen Geſchichten entdecken, und mich nur eines durchſichtigen Schleyers dabei bedienen, um die unbekleideten Bilder zu verbergen, jedoch ohne etwas an der Aehnlichkeit zu vernachlaͤſſigen, damit jeder⸗ mann, der ſie erblickt, ſagen koͤnne: das iſt der, und das iſt die! Roch koͤnnte ich dieſe Zergliederung weiter fuͤhren, um darzuthun, wie ſchwer es iſt, den Titel eines Buchs gut zu waͤhlen, und um zu gleicher Zeit mit meiner ausgebreiteten Gelehr⸗ ſamkeit hinſichtlich uͤber die Art und Weiſe, Romane zu ſchreiben, zu prahlen; aber ich habe genug geſagt. Ich werde nicht ſo unbe⸗ ſcheiden ſeyn, dem Leſer laͤnger Langweile zu
verurſachen, vermuthlich iſt er ungeduldig, zu
erfahren, wie und auf welche Art ein ſo kunſt⸗
„
—
—
—
—
—


